TSG 1899 Hoffenheim II -
SV Meppen
Im Dietmar-Hopp-Stadion kommt es am 7. Spieltag zu einer Premiere: Die zweite Mannschaft der TSG 1899 Hoffenheim empfängt den SV Meppen erstmals in einem Pflichtspiel. Eine gemeinsame Bilanz gibt es nicht, die Wege des Bundesliga-Nachwuchses aus dem Kraichgau und des Emsländer Traditionsvereins kreuzten sich in Liga und Pokal bislang nie. Zwei sehr unterschiedliche Fußball-Welten begegnen sich damit zum ersten Mal.
Erstbegegnung ohne Bilanz
Zwischen Hoffenheim II und dem SV Meppen gab es bisher kein einziges Pflichtspiel, weder in der 3. Liga noch in der Regionalliga oder im Pokal. Damit fehlt jede statistische Grundlage: kein Sieg, kein Remis, kein Torverhältnis, an dem sich eine Favoritenrolle festmachen ließe. Für den Nachwuchs der TSG, der Woche für Woche junge Talente an den Profibereich heranführt, und für die erfahrene, traditionsbewusste Elf aus dem Emsland ist es ein Aufeinandertreffen mit offenem Ausgang. Allein Tagesform, Heimvorteil und Konzentration werden über den ersten Sieger dieser neuen Paarung entscheiden, nicht die Last vergangener Duelle. Für beide Seiten ist ein solches Erstduell eine unbeschwerte Ausgangslage, weil weder Erfolge noch Niederlagen aus der Vergangenheit auf dem Spiel lasten.
Kraichgauer Talente gegen die Routine aus dem Emsland
Sportlich könnten die Ansätze kaum weiter auseinanderliegen. Die TSG 1899 Hoffenheim II setzt auf Tempo, technische Ausbildung und die Entwicklung ihrer Nachwuchsspieler, die im Dietmar-Hopp-Stadion in Sinsheim mit rund 6.350 Plätzen eine kompakte Heimstätte vorfinden. Der SV Meppen dagegen ist ein klassischer Traditionsverein mit treuer Anhängerschaft, der seine Partien in der 13.241 Zuschauer fassenden Hänsch-Arena austrägt. Das Kräftemessen zwischen jugendlicher Unbekümmertheit und routinierter Zielstrebigkeit macht den Reiz dieser Erstbegegnung aus. Da die TSG-Reserve ihre Aufstellung regelmäßig an den Bedürfnissen des Profikaders ausrichtet, ist zudem schwer vorherzusagen, mit welchem Personal die Gastgeber antreten werden. Für den SV Meppen, der nach seiner Rückkehr in die 3. Liga jede Auswärtsfahrt als Bewährungsprobe versteht, ist der Auftritt in Sinsheim eine Gelegenheit, gegen den unberechenbaren Nachwuchs früh Zählbares mitzunehmen. Die Emsländer bringen traditionell zahlreiche Anhänger mit, die auch in der Ferne für lautstarke Unterstützung sorgen und dem Underdog aus dem Norden Rückhalt geben.
Samstagstermin im Dietmar-Hopp-Stadion
Ausgetragen wird die Premiere am Samstag, 19. September 2026 um 14:00 Uhr im Dietmar-Hopp-Stadion in Sinsheim. Die Ansetzung ist zeitgenau fixiert, sodass sich der Anpfiff im Kraichgau bequem über den Kalender-Button in den eigenen Kalender legen lässt. Übertragen wird live und exklusiv bei MagentaSport, frei empfangbar zeigt die ARD ausgewählte Drittliga-Partien. Zum Rückspiel reist Hoffenheim II am 26. Spieltag Anfang März 2027 in die Hänsch-Arena nach Meppen, wo dann der SV das Heimrecht besitzt. Weil beide Teams zum ersten Mal aufeinandertreffen, entscheidet sich an diesem Septembersamstag zugleich, wer die neue gemeinsame Bilanz von Beginn an anführt und den ersten Eintrag in einer bis dato leeren Statistik setzt.