1. FC Magdeburg -
Hertha BSC
Am 21. Spieltag der 2. Bundesliga (12.-14. Februar 2027) empfängt der 1. FC Magdeburg Hertha BSC in der Avnet-Arena - das Rückspiel zum Hinspiel im Olympiastadion vom 4. Spieltag Anfang September 2026. Für die aufstiegshungrigen Berliner ist der FCM ein kleiner Angstgegner: Erst sechs Pflichtspiele haben beide ausgetragen, alle in der 2. Bundesliga, und die junge Bilanz spricht mit drei zu zwei Siegen bei 13:11 Toren für Magdeburg. In der eigenen Arena wollen die Sachsen-Anhalter die für sie erfreuliche Serie fortsetzen.
Eine kurze, aber unangenehme Historie
Die gemeinsame Geschichte ist überschaubar, für Berlin aber wenig erfreulich: In den bislang sechs Zweitliga-Duellen holte Magdeburg drei Siege, die Hertha nur zwei, dazu ein Remis. Besonders die Vorsaison verlief aus Sicht des Hauptstadtclubs ernüchternd, denn beide direkten Duelle gingen an den FCM: Im Dezember 2025 gewann Magdeburg im Olympiastadion mit 2:0, im Mai 2026 setzte es in der eigenen Arena ein 1:0. Immerhin hatte es im April 2025 in Berlin ein 1:1 gegeben. In vier der sechs Vergleiche blieb die Hertha ohne Sieg - eine Statistik, die den Berlinern vor dem Wiedersehen in Magdeburg noch einiges abverlangt.
Risiko-Fußball gegen Aufstiegsdruck
Zwei unterschiedliche Ansätze prallen aufeinander: Magdeburg spielte in der Vorsaison mit nur drei Unentschieden den extremsten Alles-oder-nichts-Fußball des deutschen Profifußballs und wurde nach wildem Verlauf 14. - 2026/27 soll es stabiler werden, ohne die offensive Wucht zu verlieren. Die Hertha dagegen will nach Rang sieben der Vorsaison endlich den Weg zurück ins Oberhaus antreten und reist mit entsprechendem Anspruch nach Sachsen-Anhalt. Für die Berliner ist die Partie eine Frage der Geduld, denn der FCM lädt zu offenen Spielen ein, in denen sich der Gast nicht zu Fehlern verleiten lassen darf. Das Torverhältnis der bisherigen Duelle unterstreicht, dass es in dieser jungen Rivalität selten torlos zugeht.
Rückrundenspiel in der Avnet-Arena
Die Avnet-Arena in Magdeburg ist bei Flutlicht ein lautstarker Ort, an dem der reisefreudige Berliner Anhang für einen zusätzlich gefüllten Gästeblock sorgt. Anders als das Hinspiel auf der großen Bühne des Olympiastadions fällt das Rückspiel in die dicht getaktete Rückrundenphase des Februars. Den genauen Anpfiff im Fenster 12.-14. Februar reicht die DFL mit ihrer Terminierung nach; er taucht danach automatisch oben in der Spielübersicht auf, Kalender-Button inklusive. Zu sehen ist die Partie live bei Sky. Weil das Rückspiel am 21. Spieltag stattfindet, hat Magdeburg vor eigenem Publikum die Chance, die für die Hertha so unbequeme Bilanz weiter auszubauen.