Karlsruher SC -
VfL Wolfsburg
Ein Wiedersehen nach langer Pause: Am 3. Spieltag der 2. Bundesliga (28.-30. August 2026) empfängt der Karlsruher SC den VfL Wolfsburg im BBBank Wildpark. Zuletzt trafen beide 2013 im DFB-Pokal aufeinander, ihre Ligaduelle liegen sogar noch länger zurück. Die Gesamtbilanz aus elf Pflichtspielen führt der KSC mit sechs zu vier Siegen - eine Momentaufnahme aus einer Zeit, als beide noch regelmäßig in der Bundesliga gegeneinander spielten.
Bundesliga-Erinnerungen und ein Pokal-K.o.
Die gemeinsame Geschichte stammt größtenteils aus gemeinsamen Erstliga-Jahren: In den sechs Bundesliga-Duellen hatte Karlsruhe mit fünf Siegen klar die Nase vorn, im DFB-Pokal dagegen setzte sich Wolfsburg in drei von fünf Duellen durch. Das jüngste Aufeinandertreffen datiert aus dem August 2013, als der VfL den KSC in der 1. Pokalrunde mit 3:1 aus dem Wettbewerb warf. Die letzten Ligaspiele fanden 2008 und 2009 statt - ein 2:1-Heimsieg des KSC und ein 1:0 für Wolfsburg. Seither trennten sich die Wege komplett: hier der Werksclub in der Bundesliga, dort der KSC im Auf und Ab zwischen den Ligen. Nun begegnen sie sich erstmals seit über einem Jahrzehnt wieder im Ligabetrieb - und zum ersten Mal überhaupt in der 2. Bundesliga, denn ihre bisherigen Ligaduelle stiegen ausnahmslos im Oberhaus.
Baustelle Defensive gegen Favoritendruck
Karlsruhe wurde in der Vorsaison Zehnter - offensiv stark mit 53 Treffern, defensiv aber mit 64 Gegentoren einer der anfälligsten Klubs der Liga. Genau diese Restverteidigung entscheidet, ob der KSC den Sprung ins obere Drittel schafft. Wolfsburg kommt als Bundesliga-Absteiger mit dem größten Etat der Liga und dem Auftrag zur sofortigen Rückkehr - eine Favoritenrolle, an der im Unterhaus schon viele gescheitert sind. Für den KSC ist das Heimspiel gegen den Werksclub die Sorte Partie, in der der Wildpark seine Wucht entfalten muss, um dem Favoriten früh Grenzen aufzuzeigen.
Wildpark gegen den Werksclub
Der modernisierte BBBank Wildpark ist die Basis der Karlsruher Ambitionen, und Heimspiele gegen prominente Namen wie Wolfsburg füllen die Ränge verlässlich. Für die Wölfe ist es eine dieser Auswärtsbühnen, an denen sich ein Absteiger dieser Größenordnung beweisen muss. Den genauen Anpfiff im Fenster 28.-30. August reicht die DFL mit ihrer Terminierungswelle nach; er taucht dann automatisch oben in der Spielübersicht auf, per Klick in den Kalender übertragbar. Live überträgt Sky, und für das RTL-Topspiel am Samstagabend ist ein Absteiger dieser Klasse regelmäßig ein Kandidat. Das Rückspiel in der Volkswagen Arena steigt am 20. Spieltag - dann kann der KSC beweisen, ob die Bundesliga-Überlegenheit von einst auch im Unterhaus Bestand hat.