SpVgg Greuther Fürth -
VfL Bochum 1848
Am 22. Spieltag der 2. Bundesliga (19.-21. Februar 2027) empfängt die SpVgg Greuther Fürth den VfL Bochum im Sportpark Ronhof - das Rückspiel zum Hinspiel im Vonovia Ruhrstadion vom 5. Spieltag Anfang September 2026. Die Bilanz aus 32 Pflichtspielen führt Bochum mit zwölf zu acht Siegen an, dazu zwölf Remis bei 49:45 Toren - eine über die Jahre ausgeglichene Historie, die zuletzt aber klar der Revierclub für sich entschieden hat. Fürth hat vor heimischer Kulisse also eine offene Rechnung.
Ausgeglichen, doch Bochum zuletzt klar vorn
In der 2. Bundesliga ist die Paarung mit je acht Siegen und zwölf Remis vollkommen im Gleichgewicht, doch die jüngste Geschichte gehört dem VfL: In der abgelaufenen Zweitliga-Saison gewann Bochum beide Duelle, im April 2026 mit 2:1 im Ruhrstadion und im November 2025 sogar mit 3:0 im Ronhof. Auch das letzte gemeinsame Bundesliga-Duell im März 2022 hatte der VfL mit 2:1 für sich entschieden - im Oberhaus ist seine Bilanz mit zwei Siegen aus zwei Spielen makellos, ebenso im DFB-Pokal. Besonders bitter für die Franken: In den beiden Vorsaison-Duellen blieben sie sieglos und erzielten nur ein einziges Tor. Genau das wollen sie vor eigenem Publikum korrigieren.
Kleeblatt gegen den Revierclub
Sportlich trennen beide Welten: Bochum kam als Bundesliga-Absteiger und Vorjahres-Neunter mit dem Anspruch zurück, oben mitzuspielen, und trägt als einziger Revierclub der Liga eine Sonderrolle. Fürth entging dem Absturz erst in der Relegation gegen Rot-Weiss Essen und beendete die Runde als 16. mit ligaweit den meisten Gegentoren, verfügte in Angreifer Noel Futkeu aber über einen der treffsichersten Stürmer des Unterhauses. Für das Kleeblatt ist das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn von oben eine Standortbestimmung im Ronhof, wo die Franken ihre Offensivstärke gegen die zuletzt so dominante Bochumer Serie ins Feld führen wollen.
Rückrundenspiel im Sportpark Ronhof
Der Sportpark Ronhof mit seinen feldnahen Rängen ist im Februar eine intime, druckvolle Kulisse, wenn das Kleeblatt einen Aufstiegsanwärter empfängt. Bezeichnend für die Historie ist die hohe Remis-Quote: Zwölf der 32 Duelle endeten unentschieden, ein Beleg dafür, wie oft sich beide auf Augenhöhe neutralisierten. Den genauen Anpfiff im Fenster 19.-21. Februar setzt die DFL erst mit ihrer Terminierung an; danach steht er oben in der Spielübersicht, per Kalender-Button exportierbar. Übertragen wird komplett live bei Sky. Wenn der 22. Spieltag über die Plätze rollt, will Fürth die jüngste Bochumer Serie im eigenen Ronhof endlich brechen.